Haftplichtrecht

Aufklärung - aber richtig
In diesem Artikel werden die für den praktischen Alltag wesentlichen Aspekte der Aufklärung aufgezeigt. Insbesondere erfolgt ein Überblick über den Umfang der Aufklärungspflichten, die Anforderungen an die Person des Aufklärenden, die Haftung des aufklärenden Arztes, den Zeitpunkt der Aufklärung sowie Fragen der Beweislast für die ordnungsgemäße Aufklärung im Arzthaftungsprozess.
Rechtsanwalt Dr. Bernhard Debong, Karlsruhe (ArztR 4/2015)


Zu wenig und zu schlecht ausgebildetes Personal - Der Klinik-Geschäftsführer haftet persönlich
Das in diesem Beitrag wiedergegebene und kommentierte Urteil des Landgerichts Mainz vom 15.4.2014 befasst sich mit einer Medizinkatastrophe an einer Klinik für ästhetisch-plastische Chirurgie. Bemerkenswert an diesem Urteil ist die persönliche Verurteilung des Klinik-Geschäftsführers.
Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Bruns, Karlsruhe (ArztR 11/2014)


Gastroskopie und Koloskopie ohne zweiten Arzt
Sedierungen ohne zweiten Arzt sind gefährlich: Für den Patienten, aber auch für den Arzt. Das in diesem Beitrag wiedergegebene Urteil des Amtsgerichts Augsburg betrifft einen Extremfall. Im Rahmen einer Urteilsbewertung werden die aus dieser Entscheidung zu ziehenden Schlussfolgerungen aufgezeigt.
Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Bruns, Karlsruhe (ArztR 5/2014)


Bundesgerichtshof lässt erstmals telefonische Aufklärung genügen
In der in diesem Beitrag besprochenen Entscheidung hatte sich der Bundesgerichshof mit zwei Fragen zu beschäftigen: Wirksamkeit der Aufklärung nur eines Elternteils des zu operierenden Kindes sowie die Wirksamkeit der Aufklärung über die Narkoserisiken in einem Telefongespräch. In "einfach gelagerten Fällen" lässt der Bundesgerichtshof die telefonische Aufklärung genügen, wenn der Patient damit einverstanden ist.
Rechtsanwalt Dr. Bernhard Debong, Karlsruhe (ArztR 1/2011)


Der Täter hinter dem Täter
Der Beitrag beschäftigt sich mit der persönlichen Verantwortung der "patientenfernen" Entscheider bei der gerichtlichen Würdigung von medizinischen Katastrophen in Zivil- und Strafprozessen.
Prof. Dr. med. Uwe Schulte-Sasse, Heilbronn (ArztR 8/2010)


Haftung von Ärzten und Apothekern für Arzneimittelschäden

Der Beitrag untersucht anlässlich eines Urteils des Oberlandesgerichts Koblenz die Frage der Haftung eines Arztes für die negativen Folgen einer von ihm angeordneten ambulanten Arzneimitteltherapie sowie der Verantwortung eines Apothekers im Zusammenhang mit der Arzneimittelabgabe.
Richter Dr. jur. Michael Mayer, Bonn (ArztR 4/2009)


Off-Label-Use - Haftungsrisiken und Haftungsprophylaxe
Um die Haftungsrisiken beim unterlassenen Off-Label-Use verstehen zu können, wird zunächst die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts und des Bundesverfassungsgerichts zur Erstattungsfähigkeit der Kosten eines Off-Label-Use dargelegt. Diese Rechtsprechung strahlt auf die Haftungslage aus.
Rechtsanwalt Dr. Manfred Andreas, Karlsruhe (ArztR 11/2007)


Haftung beim Tod sedierter Patienten
Die Überwachungspflicht nach der Behandlung sedierter Patienten wurde im Urteil des Bundesgerichtshofs vom 8.4.2003 verschärft. Der Artikel macht pragmatische Vorschläge für die Umsetzung des BGH-Urteils.
Chefarzt Prof. Dr. med. U. Schulte-Sasse, Heilbronn
und Rechtsanwalt Dr. jur. B. Debong, Karlsruhe (ArztR 5/2005)


Umkehr der Beweislast bei grobem Behandlungsfehler
Urteil des Bundesgerichtshofs vom 27.4.2004 - VI ZR 34/03 -
Rechtsanwalt Dr. Manfred Andreas, Karlsruhe (ArztR 3/2005)


Persönliche Haftung des Krankenhaus-Geschäftsführers für Organisationsfehler?
Ein Geschäftsführer kann zivilrechtlich und strafrechtlich in Anspruch genommen werden, wenn ein Patient auf Grund wirtschaftlicher Entscheidungen zu Schaden kommt.
Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Bruns, Karlsruhe (ArztR 5/2003)


Risk-Management zur Fehlerprophylaxe
Um Straf- und Haftpflichtprozesse möglichst zu vermeiden oder doch deren Ausgang günstig zu beeinflussen, bietet sich das Risk-Management an.
Rechtsanwalt Dr. Manfred Andreas, Karlsruhe (ArztR 8/2002)


Haftungsprophylaxe für den Chefarzt
Jeder Arzt muss unvermeidlich ein gewisses Haftpflichtrisiko tragen. Dies gilt insbesondere für Krankenhausärzte, die in einem operativen Fachgebiet tätig sind.
Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Bruns, Karlsruhe (ArztR 10/2001)


Kommunikationsmängel zwischen Operateur und Anästhesist gefährden Patienten Urteil des Bundesgerichtshofs vom 26.1.1999 - VI ZR 376/97 - mit einer Risk-Management-Analyse von Chefarzt Prof. Dr. Uwe Schulte-Sasse, Heilbronn
Der Bundesgerichtshof hat seiner Entscheidung folgenden amtlichen Leitsatz vorangestellt: „Beim Zusammenwirken mehrerer Ärzte im Rahmen der sogenannten horizontalen Arbeitsteilung (hier: Anästhesist und Ophtalmologe bei einer Schieloperation) bedarf es zum Schutz des Patienten einer Koordination der beabsichtigten Maßnahmen, um Risiken auszuschließen, die sich aus der Unverträglichkeit der von den beteiligten Fachrichtungen vorgesehenen Methoden oder Instrumente ergeben könnten.“
Prof. Dr. U. Schulte-Sasse, Heilbronn (ArztR 12/1999)


Prophylaxe und Management von Arzthaftpflichtansprüchen
Der Verfasser legt dar, wie die Geltendmachung von Arzthaftpflichtansprüchen im Vorfeld weitgehend verhindert und dennoch erhobene Ansprüche wirkungsvoll abgewehrt werden können. Damit gehen die Ratschläge über den engen Bereich des vielfach diskutierten Risk-Managements hinaus.
Chefarzt Dr. med. G. Sandvoß, Meppen (ArztR 6/1999)


Überwachung nach rückenmarksnaher Regionalanästhesie
Die Arbeitsgemeinschaft für Arztrecht hatte sich auf ihrer Klausurtagung am 25.10.1997 in Frankfurt/Main auch mit der Frage der Verantwortungsteilung zwischen Anästhesisten und Operateur auseinandergesetzt (vgl. ArztR 1997, 312). Gegenstand der dortigen Diskussion war auch der nachfolgend dargestellte und sowohl unter medizinischen als auch unter juristischen Aspekten besprochen Sachverhalt.
Chefarzt Prof. Dr. med. U. Schulte-Sasse, Heilbronn
und Rechtsanwalt Dr. jur. B. Debong, Karlsruhe (ArztR 3/1998)


Grundlagen und Probleme einer privatrechtlich gestalteten Arzthaftung
- dargestellt am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland

Den nachstehend veröffentlichten Vortrag hat der Verfasser am 7./8. Oktober 1996 im Rahmen eines vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht, München, veranstalteten Colloquiums "Arzthaftung-Patientenversicherung-Versicherungsschutz im Gesundheitssektor" gehalten.
Prof. Dr. jur. M. Fuchs, Ingolstadt (ArztR 12/1996)


Wofür haftet der Chefarzt?
Die nachfolgende Darstellung beruht im wesentlichen auf einem Referat, das der Verfasser im Rahmen einer auf leitende Krankenhausärzte zugeschnittenen Seminarreihe der Arbeitsgemeinschaft für Arztrecht gehalten hat.
Rechtsanwalt Dr. B. Debong, Karlsruhe (ArztR 3/1995)

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