Steuerrecht


Abfärbung gewerblicher Einkünfte auf die Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit
Übt ein freiberuflich tätiger Arzt im Rahmen dieser Tätigkeit auch in nur geringem Umfang gewerbliche Tätigkeiten aus, besteht steuerlich die Gefahr, dass damit alle Einnahmen des Arztes der Gewerbesteuer unterliegen. Der Aufsatz zeigt Reichweite und Grenzen der sog. Abfärbetheorie sowie die verbleibenden Gestaltungsmöglichkeiten zur Vermeidung einer unerwünschten Abfärbung freiberuflicher Einnahmen mit gewerbesteuerpflichtigen Einnahmen auf.
StB Dipl. rer. pol. Heinz Neuwirth, Rastatt (ArztR 9/2015)

Neue Entwicklungen zur steuerrechtlichen Einordnung von Chefarzteinkünften aus Privatliquidation
Zunächst hatte das Urteil des Bundesfinanzhofs (ArztR 2006, 17) zur steuerlichen Beurteilung von Einnahmen angestellter Chefärzte aus dem eingeräumten Liquidationsrecht bei Privatpatienten für erhebliche Unsicherheit gesorgt. Inzwischen liegen Stellungnahmen mehrerer Oberfinanzdirektionen vor, die Hilfestellungen bei der steuerrechtlichen Einordnung der Einzelfälle und der Bemessung der Besteuerungsgrundlage geben.
WP StB Dr. rer. pol. Jörg Schade und StBin Dipl.-Ök. Gabriele Bechtel, Hannover (ArztR 8/2006)

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